Seniorenhaus Hermann-Josef-Lascheid

Historie

Seniorenhaus Hermann-Josef-Lascheid



Als das Haus 1940 entstand, diente es zunächst als Jugendheim. Einzelne Zimmer und der Eingang des Hauses waren im Winter 1944 als Notlazarett beschlagnahmt worden, um verwundete Soldaten und Bombenverletzte hier notdürftig versorgen zu können.

Am 13. April 1945 war Spich befreit. Danach hat dann der Ortspfarrer Hermann-Josef Lascheid seine Idee verwirklichen können, das sich im Besitz der Gemeinde Sieglar befindende Haus zu pachten und als „Caritashaus Spich“ mit Kindergarten, Nähschule und einer Altenpflegestation zu nutzen.

Wenig später verhandelte Pfarrer Lascheid mit der Genossenschaft der Cellitinnen nach der Regel des hl. Augustinus aus der Kölner Severinstraße über die Betriebsführung des Caritashauses. Am 13. Juni kamen sechs Schwestern an die Asselbachstraße. Sie unterrichteten in der Nähschule, führten den Kindergarten und betreuten alte Menschen. 1947 wurde auch die ambulante Krankenpflege aufgenommen. Mitte der 60er Jahre war das „Caritashaus“ zu einem Altenheim geworden, denn nachdem 1960 der Kindergarten in neue Räumlichkeiten umgezogen war, wurde die Zahl der Pflegeplätze von 15 auf 35 erhöht. Es zeigte sich aber bald, dass das Haus den modernen Anforderungen an die Altenpflege nicht genügte und dringend einer Verbesserung bedurfte. 1969 konnte der Anbau mit 50 Pflegeplätzen in Benutzung genommen werden. Nach der Modernisierung des Altbaus wurde dann das erweiterte Caritashaus 1970 den Schwestern übergeben. Aber bereits 1974 war es den Ordensschwestern wegen des Nachwuchsmangels nicht mehr möglich, die Trägerschaft für das Altenheim beizubehalten.
Ab 1. Januar 1975 war der Kirchenvorstand der Kath. Pfarrgemeinde Spich dann Träger des Hauses. 1986 begannen die Planungen für den Um- und Neubau eines Seniorenhauses mit 98 Plätzen. 1991 wurde mit der Baumaßnahme begonnen. Gleichzeitig liefen Verhandlungen mit der Seniorenhaus GmbH der Cellitinnen, die Einrichtung in ihre Trägerschaft zu übernehmen. Dies erfolgte zum 1. Oktober 1993.
Erzbischof Joachim Kardinal Meisner weihte das neue Hermann-Josef-Lascheid-Haus – diese Namensgebung hatte der Kirchenvorstand im Gedenken an den ersten Förderer der Einrichtung beschlossen – am 8. Dezember 1993.  

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